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Travianer

Unsere Wertung
4.8
Eure Wertung
3.6

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Seit tausenden von Jahren herrscht Krieg beim Versuch die eigene ...

Genre: Fun
Schauplatz: Gegenwart
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Rundenlänge: endlos

Happy Island

Montag, 31.05.2010 von Kim Spieletests Fun

Zeitvertreib auf Facebook #1: Happy Island

Auf Facebook könnte man wirklich schon ohnehin Stunden verbringen. Oft erwische ich mich selbst dabei, wie ich die Startseite im 30- Sekunden- Takt aus Langeweile aktualisiere. Um diese zeitweilige Eintönigkeit zu bekämpfen, lässt sich Zeit auf Facebook auch mit diversen Spielen totschlagen.Und wer hat es schon mal tatsächlich geschafft, sich während seines Online-Aufenthalts im Internet, bei Facebook auszuloggen? Eben!

So versuche ich mich als Inselbesitzer bei Happy Island aus dem Hause crowdstar, wo man seine eigene Insel erstellen und diese nach Lust und Laune gestalten kann.
 
Anfangs hat man nur wenig Schotter zur Verfügung – baut man jedoch Attraktionen, sammelt sich in diesen Geld an und hat sich genug angesammelt, kann alles per Mausklick „abgeerntet“ werden.
 
Das Budget ist zu Beginn ziemlich klein, sodass sich in der Regel nur zwei-drei Besuchermagneten platzieren lassen; außerdem lockt die Insel zu Spielbeginn nicht besonders viele Gäste an. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – da ist es auch kein Wunder, dass ein paar Sehenswürdigkeiten und ein paar Pflanzen, die wir uns im Shop gekauft haben, nicht ausreichen um das große Geld zu machen. Abhilfe schafft die Option Attraktionen upgraden zu lassen (für Bares versteht sich) – so werden nicht nur mehr Besucher angelockt, es lässt sich auch mehr Geld ansammeln, was keine schlechte Idee ist, wenn man nicht nonstop-online ist.
 
Der Shop ist in zwei Kategorien unterteilt: In Attraktionen und Dekorationsgegenständen. Abgesehen von der Tatsache, dass man diese mit dem verdienten Geld kaufen kann, ist noch interessant, dass einiges  nur mit Facebook-Points erstanden werden kann und diese müssen mit echtem, realen Geld bezahlt werden (echte EURONEN!!).
 
Zu Beginn lassen sich nur zwei mickrige Attraktionen bauen – habt ihr einen bestimmten Level erreicht, dann freilich mehr. Langsam sollte sich eure Insel mit Besuchern füllen, die sich meist am Strand hinlegen und sonnen (wer möchte dies bei diesem Wetter nicht auch?); ein Wermutstropfen: es sind keine Interaktionen mit diesen möglich ist. Man kann diese nicht aufheben und nach Lust und Laune an ein anderes Plätzchen verfrachten. Doch bei Bedarf kann man den Touristen einen Drink spendieren, was allerdings nur total stumpfsinnigerweise euren Kontostand etwas leert.
 
Das Aufleveln ist sehr simpel geraten: Durch das Scheffeln und Verdienen von Coins werden Erfahrungspunkte gesammelt und ab einem bestimmten Level lassen sich zusätzliche Inseln erwerben.
 
Was wäre jedoch ein Facebook-Spiel, wenn die hauseigenen Freunde nicht in das Spiel eingebunden werden? All jene, die die Applikation ebenfalls installiert haben, erscheinen in der unteren Leiste als Nachbarn (falls sie euch als Nachbarn überhaupt akzeptieren) und ihr könnt sogleich einsehen, wer sich als Inselbesitzer am Besten schlägt. Nebenbei könnt ihr noch den Inseln eurer Freunde einen Besuch abstatten und täglich eine Schatzkiste plündern, was besonders zunächst sehr hilfreich ist, da ihr als blutiger Anfänger wirklich jeden Taler gebrauchen könnt.

Unsere Wertung

Spielspaß
3
3.0
Spieltiefe
2
2.0
Präsentation
4
4.0
Support
2
2.0
Community
3
3.0
Gesamt
2.8
2.8

Fazit

Happy Island ist ein netter Zeitvertreib mit netter Optik – Jedoch artet die Competition erst aus, wenn eure Freunde ebenfalls verbissen sind und euch den Rang streitig machen wollen. Tiefgang könnt ihr euch keinen erwarten, aber dafür ein Spiel, das euch mehrere Wochen zwingt, eure Inseln mehrmals am Tag zu besuchen.

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