Donnerstag, 17.06.2010 von Kim
Spieletests
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Happy Aquarium
Wer wollte nicht schon immer ein Aquarium haben??? Was??? Hat jetzt doch tatsächlich niemand aufgezeigt? Das Putzen und Säubern und Füttern ist euch einfach zu anstrengend? Recht sollt ihr haben! Denn als ich noch jung war und mit meinem Kindercharme nur kurz quengeln musste, war es ziemlich einfach als Papas Liebling alles zu erbetteln, was ein Mädchenherz sich erträumen konnte.
Zu den erflehten Gegenständen gehörte auch ein Aquarium, das mich nach wenigen Jahren dann doch wieder langweilte. Vor wenigen Wochen/Monaten (hätte ich mein Zeitgefühl nicht verloren, könnte ich an dieser Stelle etwas präziser sein) habe ich ein virtuelles Aquarium auf Facebook entdeckt und die Langeweile, die ich damals verspürte, zwang mich erneut Aquariumbesitzer zu werden – wenn auch nur virtuell.
Doch wie schaut es nun aus? Werde ich es dieses mal schaffen, meine Fische nicht vorzeitig aufzugeben?? Bei Happy Aquarium startet man mit einem kleinen Tank, der noch ziemlich karg wirkt. Mit dem mickrigen Startkapital, das einem zur Verfügung steht, kaufe ich mir zwei Fische (jeweils ein Männchen und Weiblein), die unverzüglich auch im Becken landen. Hinzufügen muss ich auch, dass kaum Fische freigeschalten sind und die Auswahl noch recht klein ist. Der Rest lässt sich bei Level- Anstieg erbeuten.
Sind endlich Fische im Becken, müsst ihr all jene lästigen Arbeiten verrichten, die auch schon im realen Leben zu tätigen wären, wie Füttern, Aquarium putzen, … - nur mit dem Unterschied, dass diese nicht mal halb so anstrengend sind und Erfahrungspunkte bringen und euch zum Aufleveln verhelfen. Das kleine Fischbaby wächst innerhalb von einigen Stunden zum erwachsenen Fisch heran. Habt ihr jeweils ein reifes Weibchen und Männchen könnt ihr diese für einige Coins zum Paarungstanz bitten. Mit Glück kommt ein Ei heraus und nach einer kurzen Zeit Brutzeit könnt ihr schon euren nächsten Fisch willkommen heißen.
Anfangs könnt ihr nur 10 Fische halten, doch mit der Zeit, habt ihr die Möglichkeit, euer Aquarium zu erweitern und upgraden zu lassen oder weitere Becken hinzuzukaufen. Sollte dennoch Platzmangel herrschen, lassen sich eure Fische auch in den Ozean freisetzen (oder quasi verkaufen). Damit es nicht ganz so langweilig ist, gibt es noch einige Minispiele. So könnt ihr etwa die kleinen Meeresbewohner dressieren und in Form eines Minispiels insgesamt 7 verschiedene Tricks beibringen oder auf Schatzjagd schicken. Die gefundenen Wertgegenstände lassen sich (mehr oder weniger teuer) verkaufen und mit dem angesammelten Geld könnt ihr euer Aquarium aufpeppen.
Coins befinden sich auch in Schatztruhen. Jeden Tag füllt sich eure an und erweitert euren Kontostand. Eure Freunde besitzen ebenso eine; besucht ihr diese oft, könnt ihr nicht nur die Fische eurer Kumpanen beobachten, sondern zugleich Coins sammeln, deren Fische füttern oder die Tanks putzen. Auch hier gibt es für jede Tätigkeit Erfahrungspunkte.
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